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  Archiv - Untertagblues

 
 



  Untertagblues von Peter Handke
Schweizer Erstaufführung

Spiel: Georg Darvas, Jonas Darvas, David Hohl, Maria Marggraf, Noëmi Niederberger, Prisca Pfister, Carmen Stocker
Stimme: Sandra Löwe

Regie & Bühne: Sandra Löwe
Bühnenbildmalerei: Jürg Keller
Metallarbeiten: Valentin Steinemann
Licht & Video: Cornelius Hunziker
Ton & Musik: Dave Hohl

Premiere: 3. März 2010
Weitere Daten: 4., 7., 9., 10., 14., 23., 24., 25., 27., 28. März 2010
Ort: Das Neue Theater am Bahnhof, Dornach

Eine Koproduktion mit dem Neuen Theater am Bahnhof.
Freundlich unterstützt von Lotteriefonds Kanton Solothurn, kulturelles. bl,
Gemeinde Dornach
.

Inhalt
Untertagblues spielt in der U-Bahn. Jede Station hat mehrfache Namen
und spielt somit im Röhrensystem der ganzen Welt. Die Hauptfigur, "Der Volksredner oder Wilde Mann oder Spielverderber oder Volksfeind, oder was auch immer er darstellt" (Zitat Handke), tritt eine Höllenfahrt in den Alltag an. Er findet Verachtung und Verächtlichkeit, hässliche Zufriedenheit und zufriedene Hässlichkeit, Sehnsuchtslosigkeit.
Man hört Denken im O-Ton, die Schmährede eines intelligenten, leidenden
Menschen, der die Schönheit sucht. Dennoch ist dahinter die Intelligenz,
die zarte, suchende Seele, die nach einem friedlichen Miteinander ringt.
Und so ist das Ziel dieser Reise Versöhnung.
An der vorletzten Station steigt die Wilde Frau ein. Sie ist die heilige, läuternde, antike Furie und spiegelt seine Hässlichkeit, denn was er wirklich zum Leben braucht, sind Menschen - Menschen, die er spiegeln kann, denn sie spiegeln ihn.

Presse
Basler Zeitung, 5. März 2010
art-tv.ch, 4. März 2010
 

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